Unterkunft in Yeppoon für eine Great Keppel Island Reise

Als wir Yeppoon – ein Ort in der Nähe Rockhamptons – erreichten, war es schon sehr spät und wir suchten nach einer geeigneten und günstigen Unterkunft. Überall war „no vacancy“ zu lesen, oder das Preis – Leistungsverhältnis stimmte nicht. Irgendwann wurden wir doch noch fündig: „Motel Kinka Palms“.

Von der Umgebung konnten wir in der Dunkelheit nicht viel erkennen, aber es sah sauber aus und der Preis stimmte auch, deshalb buchten wir für eine Nacht. Am nächsten Morgen mußten wir erstmal schauen, wo wir eigentlich sind. Sofort war klar, hier bleiben wir noch ein paar Tage. Der Kinka Beach war direkt gegenüber und die Region hat auch sonst einiges zu bieten.

Hier eine kleine Anmerkung 🙂

Man sollte nie, nie, wirklich niemals – auch nicht über Nacht – einen sich in einer Plastikflasche befindlichen Milchkaffee im Auto lassen!!!! Sie könnte explodieren. Glaubt uns – wir haben hier bittere Erfahrungen machen müssen…und keiner kann sich auch nur annähernd vorstellen, wie bzw. wie lange das stinkt – uns war echt zum Heulen, mussten wir uns doch noch einige Wochen mit diesem Auto fortbewegen. OK – sollte es doch passieren, hilft nur noch der Gang in den nächsten Supermarkt, eine riesige Sprühflasche dieser Geruchskiller gekauft und sprühen, sprühen, sprühen…

Den Cooberrie Park darf man auf keinen Fall auslassen. Mitten im Bush, von außen kaum zu erkennen, bietet er die Möglichkeit viele australische Tiere hautnah erleben zu können.

Kängurus laufen frei herum und man kann sie füttern. Kaum raschelten wir mit der Futtertüte, schon kamen sie auf uns zugehoppelt, klammerten sich am Arm fest und fraßen aus der Hand.

Wir hatten auch die Möglichkeit den Koala Bindi auf dem Arm zu halten. Er klammerte sich an uns fest und genoss es richtig, wenn wir sein kuscheliges Fell streichelten.

Eine Schlange um den Hals zu legen und vieles mehr.

Der Besuch hier hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir können es nur weiterempfehlen. Dieser Park hat sich keineswegs dem Tourismus angepasst – hier muss sich der Tourismus an die Tiere und die Umgebung anpassen.

Ein weiteres Highlight war unser Tagesausflug auf die Great Keppel Island

Nach einem kleinen Fußmarsch – zum Teil entlang einer Landebahn, kamen wir an diesen traumhaften, schneeweißen Strand, mit türkisfarbenem Wasser.

Fast alleine verbrachten wir hier die meiste Zeit. Wir fühlten uns wie im Paradies.

Da die letzte Fähre um 16.00 ablegte, mussten wir uns leider viel zu früh wieder auf den Weg zur Anlegestelle machen. Diesmal marschierten wir an der Küste entlang.

Bis zur Abfahrt war noch etwas Zeit, deshalb besorgten wir uns einen frischen Obstsalat und machten es uns im Schatten bequem.

Plötzlich flogen 2 Papageien an unseren Tisch, steckten ihre Schnäbel in unsere Schüsseln, ließen sich füttern und tranken sogar mit uns Erdbeermilch, schöner konnte der Tag nicht ausklingen.