Sydney

Für Sydney hatten wir ab dem 28. Dezember ein Hotel gebucht. Da wir uns aber dazu entschlossen hatten, den Aufenthalt dort zu verlängern, waren wir schon am 26. Dezember dort und mussten uns eine Unterkunft suchen. Aus dem Reiseführer war auch ziemlich schnell eins rausgesucht, aber in einer so riesigen Stadt dieses Motel auch zu finden, erwies sich als ziemlich schwierig. Unsere Stadtkarte zeigte nur die Innenstadt, das Motel lag aber in einem Stadtteil außerhalb. Um herauszufinden, wo wir überhaupt waren, fuhren wir zuerst ins Zentrum und irgendwann hatten wir endlich die richtige Spur und kamen glücklich dort an.

Schnell das Auto ausladen, umziehen und ab in die City. Da es schon dämmerte, haben wir uns einfach an der Oper hingesetzt um die Atmosphäre und die Skyline auf uns wirken lassen. Einfach Traumhaft.

Am nächsten Tag besorgten wir uns einen Sydney Pass, mit dem wir 5 Tage uneingeschränkt sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel benutzen konnten. Diesen Pass gibt es beim Tourist Information Center, mit unterschiedlicher Gültigkeitsdauer.

Damit gleich ab in den City-Explorer, mit dem man an vielen Attraktionen Sydneys vorbeikommt, jederzeit ein- bzw. aussteigen kann. Außerdem gibt es den Bondi-Explorer, der unter anderem den gleichnamigen bekannten Beach anfährt. Natürlich kann man mit dem Pass auch sämtliche Fähren benutzen und Hafenrundfahrten mitmachen. Unbedingt zu empfehlen.

Dann kam Silvester. Einfach unvorstellbar, wenn man es nicht selbst gesehen hat. Wir hatten das Glück einen gigantisch guten Platz zu haben und konnten so das wahnsinnige Feuerwerk in vollen Zügen genießen. Um 21 Uhr gibt es ein kleineres Feuerwerk extra für Familien mit Kindern. Als wir dies sahen, fragten wir uns, wie das noch getoppt werden kann.

Dann 24 Uhr, die Glocken schlagen und mit ca. 10 Sekunden Verzögerung – damit man sich ohne etwas zu verpassen ein gutes Neues Jahr wünschen kann – geht das Spektakel los.

Wir sind uns sicher, jeder der schon einmal hier war, wird uns ohne zu Zögern zustimmen, dass diese Stadt von ihrer Ausstrahlung und ihrem Flair nicht zu überbieten ist.

Von den Einkaufs- und Fressmeilen ganz zu schweigen. Man könnte Monate darin verbringen. Am 01. Januar erlebten wir dann Sydneys, bis dahin, heißesten Tag. Ca. 46 Grad, was gab es da anderes, als an einen schönen Strand, der sich Manly Beach nennt, in den Schatten zu liegen und das Neue Jahr gemütlich zu beginnen. Dann am Abend gebührend Abschied zu feiern.