Fahrt zum Ayers Rock oder Uluru

Nach ein paar Stunden erreichten wir unser erstes Camp, kurz gestärkt ging es weiter zu den Olgas, auch Kata Tjuta genannt. Das bedeutet in der Anangu Sprache “ viele Köpfe” und wird für Rituale der Männer benutzt. Daher ist der Zugang für die Öffentlichkeit sehr eingeschränkt und nur auf einem Wanderweg im „Valley of the Winds“ zugänglich.

Zur Abenddämmerung erreichten wir dann den Uluru (oder Ayers Rock) und hatten das sagenhafte Glück ihn beim Sonnenuntergang mit einem Regenbogen erleben zu können. Die extremen Farbveränderungen je nach Sonnenstand sind beeindruckend. Die Fotoapparate liefen auf Hochtouren. Der erste Tour Tag ging im Camp mit einem üppigen BBQ zu Ende.

Morgens um halb 4 wurden wir geweckt, um auch einen Sonnenaufgang zu beobachten. Und es war kaum zu glauben, auch jetzt präsentierte er sich mit einem leuchtenden Regenbogen. Besser hätte unser Besuch hier nicht ablaufen können. Auf der anschließenden Wanderung rund um den Felsen, konnten wir die zahlreichen Malereien der Ureinwohner bestaunen.

Es ist zwar nicht verboten, den Felsen zu besteigen, die Aborigines bitten aber darum, es nicht zu tun, da er für sie heilig ist. Wir sind der Meinung, dass man dies respektieren sollte.

Die nächsten paar Stunden verbrachten wir mit der Fahrt in Richtung Kings Canyon, oder genauer gesagt, zum Camp. Unterwegs kreuzte eine Herde Wildpferde und Kamele unseren Weg, eine Überflutung der Straße mussten wir auch noch hinter uns bringen.

Endlich angekommen, kochten und backten wir am offenen Lagerfeuer typisches Outback Essen.