Badeort Glenelg in Adelaide

Nach weiteren ca. 80 km kamen wir nach Adelaide und in die Sonne 🙂 Wir steuerten gezielt den bekannten Stadtteil Glenelg an um uns hier für die nächsten 5 Nächte ein Motel (Norfolk Motor Inn) zu suchen.

Glenelg liegt direkt am Meer und zeichnet sich durch sein besonderes Flair aus. Durch seine kilometerlangen Strände ist es ein sehr beliebter Badeort. Auch sonst ein süßes Örtchen, in dem man es sich gut gehen lassen kann.

Mit der historischen Tram (seit 1929) gelangt man gemütlich ins Zentrum von Adelaide. Sie verkehrt regelmäßig zwischen der Victoria Station und Glenelg. Im Motel konnten wir uns ein Tagesticket für die Tram kaufen und machten uns gleich auf den Weg.
Der Stadtkern von Adelaide ist nicht sehr groß und sehr gut zu Fuß zu erkunden. Zum Shoppen eignet sich am besten die Randle Mall.

Vielleicht noch eine kleine Warnung:

Sollte man hier einem kleinen süßen Vogel begegnen, der vor einem auf dem Boden sitzt, dann ist es besser, man macht einen großen Bogen um ihn. Als wir uns solch einem Tier näherten, sprang er auf uns zu und fauchte wie eine Katze. Später entdeckten wir mehrere Warnschilder, auf denen stand, dass er gerne Angriffe auf Passanten macht. Sowohl am Boden als auch aus der Luft!

Endlich war das Wetter wieder traumhaft und so konnten wir mal wieder die Sonne, den Strand und das Meer genießen, was wir natürlich auch ausgiebig taten. Die Sonnenuntergänge hier waren ein Traum und wir verpassten keinen.

Zum 2. Mal während unserer gesamten Reise, waren wir an einen festen Termin gebunden. Für den 20. Januar 06 war unser Flug gebucht von Adelaide nach Alice Springs. So hieß es PACKEN…War der Rucksack geschrumpft??? Allen Anstrengungen zum Trotz blieb immer etwas übrig. Die vielen Shoppingtouren wurden sichtbar und wären nicht mehr zu verheimlichen gewesen. Also blieb nur noch die Entscheidung, von was trennen wir uns?

Irgendwann war auch dies geschafft und wir verabschiedeten uns von unserem treuen – immer noch leicht nach einer geplatzten Flasche Milchkaffee riechenden – Auto und fuhren mit dem Taxi direkt zum Flughafen.

Bei der Kontrolle des Handgepäcks wurden wir dann plötzlich auf die Seite gezogen und die Dame faselte immer etwas von einer Schere??? Klar, hatten wir doch – gleich beide! – unsere Kulturbeutel im Handgepäck. So kam es, dass wir auch dieses Utensil “ aufgeben mussten.